Unterhaltungselektronik: So meiden Sie die Schuldenfalle

Schulden vermeiden

Das Leben ist teuer. Dieser Tatsache steht man immer wieder gegenüber. Lebensmittel, Miete, Strom, Telefon, Versicherungen. Es gibt nichts im Alltag, was nicht bezahlt werden muss. Darüber hinaus gehört es heute zum guten Ton, dass man mindestens einen Fernseher, einen DVD-Rekorder und eine Spielkonsole hat – ergänzend zum PC, der mit einem entsprechenden Internetanschluss und der gewünschten Software versehen und ausgestattet ist. Häufig werden die Anschaffungen dabei nur mehr mit der Plastikkarte bezahlt. D.h. man geht kaum mehr erst auf die Bank, um sich das Geld abzuheben.

Viele Menschen verlieren so sehr schnell den Überblick über ihre eigenen Finanzen. Und trotzdem gibt es Momente, in denen man eine Kreditkarte benötigt, da kein anderes Zahlungsmittel akzeptiert wird. Wer bereits im Internet eingekauft hat, der wird diese Feststellung bereits gemacht haben. Wie aber dieses Dilemma lösen? Eine Kreditkarte birgt letztlich die Gefahr, mehr Ausgaben zu tätigen, als man Einnahmen hat. Eine Prepaid Kreditkarte ohne Schuldenfalle könnte die Lösung sein. Letztlich ist es nichts anderes, als eine Geldkarte, wie man sie vielleicht bereits von seiner Bank kennt. Eine Art elektronische Haushaltskasse.

Monatsbudget für Ausgaben festlegen

Jeder weiß, welche Ausgaben er als monatliche Fixausgaben für den Lebensunterhalt aufbringen muss. Miete, Nebenkosten, Auto, Nahverkehrsmittel, Lebensmittel, Versicherungen, Fitness-Studio. Die individuellen Kosten weiß jeder letztlich für sich selbst am besten. Diese sollte man sich zur besseren Übersicht ruhig einmal zusammenschreiben. Ein Betrag x, den man sich selbst als eiserne Reserve behält und für Notzeiten anspart, sollte man dabei immer einplanen. Aus dem dann verbleibenden Betrag, denn man zur freien Verfügung hat, ermittelt man sein Monatsbudget für freie Ausgaben. Wenn man nun – ähnlich einer Haushaltskasse – die Prepaid-Kreditkarte als solches Nutzt und nur mit dieser Summe befüllt, so verliert man nicht den Überblick, sondern weiß genau über die eigene Finanzsituation und gerät nicht unnötig in die Schuldenfalle.

Kosten für Pre-paid-Karten variieren

Wer darüber nachdenkt, sich mit einer Kreditkarte auszustatten, der sollte auch im Pre-Paid-Bereich die verschiedenen Angebote und Anbieter vergleichen. Denn die Kosten schwanken hier ganz gehörig. In der Regel sind es weniger die Kosten für die Karte selbst. Hier sind es häufig vielmehr die Gebühren, die für die einzelnen Transaktionen abgerechnet werden. In jedem Fall sollte man also sämtliche Punkte und Schritte durchgehen, wo grundsätzlich mit einer Kreditkarte Gelder und Gebühren anfallen. Dies kann beispielsweise auch für den Versand des Kreditkarten-Kontoauszuges oder für die Überweisung von Geldern auf das Kreditkartenkonto bzw. vom Konto der Kreditkarte zurück zum Girokonto sein.

Bild: panthermedia.net Marko Schoeneberg