Erste Wohnung: Kleine Räume clever einrichten

Die eigenen vier Wände

Mit dem Ende der Ausbildung oder dem Beginn des Studium heißes es für viele jungen Menschen Abschied von der elterlichen Wohnung zu nehmen und ein eigenständiges Lebens zu beginnen. Doch der Auszug fällt Berufs- und Studienanfängern nicht leicht, denn zum ersten Mal müssen Sie sich selbst um einen eigenen Haushalt kümmern. Daher ist es wichtig, das neue Zuhause gemütlich einzurichten. In der ersten eigenen Wohnung steht jedoch nur wenig Platz für die Einrichtung zur Verfügung, den Sie effizient nutzen sollten.

Leben auf 20 bis 30 Quadratmeter

Wer zum ersten Mal im Leben eine Wohnung mietet, entscheidet sich aus finanziellen Gründen für eine kleine Wohnung, die meistens aus einem Zimmer mit einer Größe zwischen 20 und 35 Quadratmeter besteht. Wer sich für das Zusammenleben mit anderen jungen Menschen entschieden und das WG-Casting gewonnen hat, bezieht ebenfalls ein kleines Zimmer, in dem Sie sich die Einrichtung gut überlegen sollten, um sich wohl zu fühlen.

Helle Farben für kleine Zimmer

In einem kleinen 1-Zimmer-Appartment müssen Sie einerseits die wichtigsten Möbel unterbringen, andererseits soll das Zimmer Gemütlichkeit ausstrahlen. Eine wichtige Rolle spielt daher die Art und Weise, wie Sie die Wände gestalten. Helle Farben lassen das Zimmer optisch größer wirken, dabei muss es nicht immer tristes Weiß sein. Mit hellblauer Farbe und Wischtechnik bringen Sie mehr Leben in die Wohnung und vergrößern ihn optisch. Alternativ zum Anstrich sind ebenfalls gemusterte Tapeten erhältlich. Nach der Wandgestaltung sind die Möbel an der Reihe.

Raumteiler trennt Schlaf- und Arbeitsbereich

In einer kleinen Wohnung bleibt oft für ein separates Schlafzimmer kein Platz, so dass sich der Wohn- sowie Schlafbereich in einem Zimmer befinden. Damit Sie dennoch gut schlafen, ohne auf den Schreibtisch zu schauen, schaffen Sie mit kleinen Tricks zwei separate Bereiche. Ein Raumteiler trennt so den Schlafbereich von der Wohnküche und dem Schreibtisch. Als Raumteiler eignen sich besonders freistehende Regale, die Ihnen zusätzlichen Stauraum geben. Deko-Stoffe, Figuren sowie viele weitere Accessoires verschönern die Grenze zwischen den Zimmerbereichen.
Eine andere Möglichkeit, Schlaf- und Arbeitsbereich zu trennen, erhalten Sie mit einem Hochbett. Während Sie unten am Schreibtisch arbeiten oder auf der kleinen Couch entspannen, schlafen Sie oben in Ruhe.
Schließlich bieten Schlafsofas eine Kombination aus Wohn- und Schlafbereich. Zusammen mit einem Fernsehtisch schaffen Sie einen gemütliche Fernsehecke im Wohnzimmer, die zugleich als Schlafzimmer dient.
Unabhängig für welche Einrichtungsweise Sie sich entscheiden, ist es wichtig, dass Sie von Ihrem Bett aus nicht auf den Schreibtisch schauen. Wie Psychologen herausgefunden haben, erinnert der Blick auf den Arbeitsbereich unbewusst an die Arbeit beziehungsweise an den damit verbundenen Stress und beeinflusst negativ das Schlafverhalten.

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