Das sollten Existenzgründer im IT-Bereich beachten

Wer plant, ein eigenes Unternehmen zu gründen, der sollte sich im Vorfeld über die Notwendigkeiten und Kosten informieren. Welche Ausstattung wird benötigt? Welche Software brauche ich? Welche Anlagen und Maschinen sind unbedingt von Nöten? Um gerade in der Anfangsphase alle seine Investitionen tätigen zu können und dennoch Spielraum zu haben, um seinen monatlichen Verpflichtungen Folge leisten zu können, sollte man niemals ohne einen individuellen Businessplan seine Existenzgründung durchführen.

Verlieren sie niemals den Überblick und schaffen sich trotzdem ein Polster, hilfreich ist da ein günstiger Kredit für Freiberufler. Gerade im Bereich von Selbständigkeiten ist es so, dass man einige Möglichkeiten hat, an günstige Zinsen zu gelangen.

KFW oder LFA – Förderkredite schon für Kleinunternehmen

Die klassischen Banken und Finanzdienstleister werden im Bereich von Krediten für Selbständige unterstützt durch Förderbanken wie die KfW oder die LfA – auf Bundesebene bzw. auf Ebene der Bundesländer. Diese Kreditanstalten haben hier spezielle Programme aufgelegt. Anfragen kann man als Person bzw. Unternehmen die Kredite aber nicht direkt bei den Förderbanken, sondern über seine Hausbank bzw. das zuständige Bankunternehmen. Diese erarbeiten die Kreditrahmenbedingungen und können durch die Microkredite spezielle zinsgünstigere Konditionen ausgeben. Der Grund liegt dabei darin, dass die Banken ihre Verpflichtungen über die Förderbank absichern lassen.

Kredit als Investition in eine erfolgreiche Zukunft

Wenn ein Unternehmen Startkapital benötigt – basierend auf einen erfolgversprechenden Businessplan – so handelt es sich bei dem Kreditbetrag letztlich um eine Investition in die Zukunft. Allerdings sollte man innerhalb der eigenen Planungen (z.B. dem Business- bzw. Finanzierungsplan) so umsichtig kalkuliert haben, dass das Unternehmen aufgrund des eingeholten Fremdkapitalbetrages nicht in Schieflage gerät. Von Firmeninsolvenzen hört man genug, da Manager unverhältnismäßig gewirtschaftet haben und so das Unternehmen – trotz hervorragender Auftragslage – in den Konkurs getrieben haben. Daher sollte jedes Unternehmen über ein tragfähiges Konzept verfügen und die per Kredit finanzierten Bestandteile des Unternehmens so strukturieren und absichern, dass man nicht am Ende vor dem Nichts steht, nur weil man mit einer Kreditrate in Rückstand gerät. Restschuldversicherungen und individuelle betriebliche Absicherungen für den Ernstfall – beispielsweise eine betriebliche Haftpflicht- und Vermögensschadenversicherung – sollten bei Unternehmensgründung (gerade im IT-Bereich) ein unbedingtes Muss sein, damit man nicht unverschuldet Probleme bekommt.

Bild: panthermedia.net Erwin Wodicka